SmartDosePlus Einspritzsystem

Mischung der Spritzbrühe direkt vor der Ausbringung

Nach dem Abschluss eines Spritzauftrags soll das Gerät sauber sein und keine Flüssigkeit mehr enthalten. SmartDosePlus ermöglicht dies durch direktes Einspritzen der Pflanzenschutzmittel in die Spritzleitungen. Die Spritzmischung wird nur bei Bedarf hergestellt, ohne den Hauptwasserbehälter zu verunreinigen; es wird also nur sauberes Wasser genommen und im Betrieb gemischt.

SmartDosePlus AgrifacAgrifacs GreenFlowPlus-Spritzsystem mit kompaktem Pumpensatz und vollständiger Balkenzirkulation erreicht bereits einen minimalen Restflüssigkeitsstand, z. B. ohne im Behälter verbleibender Flüssigkeit. Das SmartDosePlus verringert die Restflüssigkeitsmenge noch weiter, indem die Mittel direkt in das Spritzsystem eingespritzt und dort gemischt werden. Der Hauptwasserbehälter enthält nur sauberes Wasser, was die Reinigung des Spritzsystems einfach und schnell macht. Das neue, geschickte Ventildesign des Pumpensatzes zusammen mit der Briliant-Simple-Steuersoftware ermöglicht dem SmartDosePlus volle Balkenzirkulation und Vorbereitung auf den Spritzvorgang. Dies vermeidet Ablagerungen und Spritzdreiecke.

Bei der Pflanzenpflege dem NEED-Farming -Konzept entsprechend, d.h. auf Ebene einzelner Pflanzen, ist es schwerer oder sogar unmöglich, die benötigte Menge an Spritzmischung im Voraus zu bestimmen. Mit dem SmartDosePlus ist es nicht notwendig, nachzufüllen und eine neue Mischung anzusetzen, um das Feld zu wechseln. Dies spart Zeit. Bei dem AiCPlus weiß man nie im Voraus, wie viel Spritzmischung erforderlich ist. Dies ist für das SmartDosePlus jedoch egal, da die richtige Menge und Konzentration direkt beim Spritzen hergestellt werden. Egal, ob eine oder alle Düsen geöffnet sind: Die Dosis stimmt immer.

Das SmartDosePlus gestattet auch seitliche Ausbringung des Mittels. Wenn etwa ein Feld gespritzt wird, um eine Krankheit zu verhindern, kann das Gegenmittel auf die infizierten Stellen aufgebracht werden.

Allgemein gesprochen ist das SmartDosePlus effizient, ökonomisch, ergonomisch und ökologisch - Agrifacs “4e's for growers”.

Gründe für die Änderung von Behältermischverhältnissen

A: Am Waldrand. Die Pflanzen bleiben länger feucht, was zu einem höheren Risiko für Pilzwachstum führt. Daher wird hier zusätzlicher Schutz notwendig, den der Rest des Felds nicht benötigt.

B: Eine Änderung des Mischungsverhältnisses entlang der Grenze des Felds. Eine Verringerung des Ablaufs und Abdrifts in Richtung eines angrenzenden Felds oder eines Gewässers für einen Bestandteil, aber nicht den anderen. Oder eine Änderung der Wassermenge, sodass mit größeren Tropfen gespritzt werden kann.

C: Ausbringung eines Gegenmittels an einer infizierten Stelle.

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